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5.
Oktober 2001 reiste ich zu meinen neuen Meistern nach Ettingen. Ich
bin nun 13 Wochen alt und voller Tatendrang. Ich bin froh, dass ich meine
eigene Höhle (Kennel) mitnehmen kann. Ist doch alles so schrecklich neu.
Vom ersten Tag an, wurde ich, wenn meine Leute
an den Tisch sassen zum Essen, auf einer Decke sitzend, angebunden. Ich
konnte bellen und winseln so viel ich wollte, es half alles nichts, ich war
nur noch Luft für sie. Am 4. Tag sagte ich mir, nein so geht das nicht
weiter, ich lege mich nun schon beim Tischdecken unter den Tisch auf meine
Decke. Und siehe da es hat geklappt. Ich wurde nicht mehr angebunden. Von
nun an legte ich mich immer gleich unter den Tisch, wenn die Meschen essen
wollen. Sie sind dann immer sehr begeistert und erklären, dass man mit mir
überall hingehen kann. So sind alle zufrieden und ich werde nicht mehr
angebunden. |
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9. Oktober 2001 1. Ausflug auf die
Wasserfalle. Toll dieses Gondeli!
Meine Leute sagten, dass es sehr wichtig sei, in den ersten 16 Lebenswochen,
soviel wie möglich kennen zu lernen. Das nennt sich Welpenprägung. So
unternahmen sie jeden Tag etwas anderes mit mir. Wir fuhren mit der
Strassenbahn und mit dem Zug. Bei der Strassenbahn brauchte meine Chefin
sehr viel Geduld. So konnten die ersten 3 "Trämli" ohne mich abfahren. In
dieses komische Ding wollte ich nun wirklich nicht einsteigen. Doch meine
Chefin hatte lauter tolle Sachen mitgenommen. Mein Lieblingsspielzeug, meine
Hundedecke und viele gute Leckerlis. So konnte ich nicht ganz wiederstehen
und stieg nach 30 Minuten doch in die gelbe Strassenbahn ein. Es stellte
sich heraus, dass das Reisen mit meiner Chefin ganz toll ist, hat sie doch
jede Menge Zeit für mich. So war ich dann im Zug und auf dem Schiff viel
schneller drinn. Bei der Rheinfähre dauerte es wieder etwas länger. Musste
ich mich doch zuerst an das Schwanken gewöhnen. |

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25. Oktober 2001. Ich werde
zum ersten Mal geschoren. Gefallen hat es mir eigentlich nicht. Als alle meine Haare weg
waren, ein ganzer Kübel voll, haben meine Leute zu der Frau gesagt, jetzt hat er einen
ganzen Klöpfer gefressen. Das war aber auch gut und nachher bin ich wieder viel mehr
herumgerannt, wie mit dem dicken Fell. |

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Mein Freund Bimbolino. Mit ihm
kann man toll spielen. Nur bellen darf ich bei ihm nicht, sonst verschwindet er in seiner
Kiste. Ich bin ja nicht dumm, so spielen wir ohne zu bellen dann haben wir beide viel
Freude daran. |

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Mein Bett habe ich im Untergeschoss unter der
Treppe. Damit ich das schon vom ersten Tag an toll fand, kam immer jemand mit mir mit. So
verbrachte ich mit meinen Leuten schon tolle Kuschelstunden in meiner Schlafecke. Die
erste Woche musste ich aber noch nicht alleine hier schlafen. In meiner Höhle (Kennel)
durfte ich im Schlafimmer neben der Chefin schlafen. Das war ganz gut so, musste ich nur
kurz bellen und sie nahmen mich auf und trugen mich wortlos nach draussen. Als ich mein
Geschäft verrichtet hatte, trugen sie mich wieder in meine Höhle zurück. Da niemand
etwas sagte, war mir schon klar, dass ich noch nicht spielen durfte sondern weiter
schlafen musste. In der 2. Woche stand dann meine Höhle vor dem Schlafzimmer. Ich schlief
nun aber bereits die ganze Nacht durch. Bekam ich doch nach 21:00 Uhr kein Wasser mehr.
Wenn wir dann am Morgen aufstanden, ging es als erstes nach draussen fürs kleine
Geschäft. Ab der 4. Woche stand meine Höhle dann im Keller. Doch nach ein paar Tagen zog
ich den Schlafplatz unter der Treppe meiner Höhle vor. So freue ich mich heute noch jeden
Morgen, wenn mich mein Chef holen kommt. Dann darf ich immer als erstes kräftig spielen. |

Mein Meister schläft oft vor mir
ein. |
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