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Grän im Tannheimertal 2002
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Der erste Reisebericht
über Oesterrich. Als es bei uns keinen
Schnee mehr hatte, in dem man so schön spielen konnte, fuhren meine Meistersleute mit mir
weit fort. Ich habe aber die 5 Stunden Autofahrt in meiner Höhle (Kennel) zwischen
viel anderm Gepäck gut überstanden. Es war mir nie langweilig, ich musste nur zweimal
draussen spazieren um meine Bedürnisse zu verrichten, den Rest habe ich geschlafen. Meine
Leute haben mir vorher erklärt, wir würden in ein Hotel in die Ferien fahren, damit ich
mich auch an andere Leute und eine andere Umgebung gewöhne. Bei der Ankunft im
Wellnes-Hotel Engel in Grän kamen mir sofort vertraute Gerüche entgegen. Während meine
Leute das Gepäck aus dem Auto nahmen, wurde ich von "Chef" persönlich
begrüsst. Der Chef war einiges grösser wie ich, roch aber gut und er hat mir erklärt,
wie es im Hotel zu- und hergeht. Meine Leute sagten, der "Chef" sei ein
Schäferhund und er gehöre zum Hotel. Wir sind die ganze Woche gut miteinander
ausgekommen. |
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Am ersten Tag habe ich
unsere neue Höhle verteidigt und gebellt, wenn auf dem Gang draussen jemand vorbeikam.
Meine Leute haben mir gesagt, ich dürfe dies nicht machen, weil wir sonst nicht mehr hier
bleiben können. Das habe ich sofort begriffen, ich wollte ja noch mit "Chef"
spielen können. Ich bin auch immer ganz ruhig im Zimmer geblieben, wenn meine Leute zu
den Futternäpfen gingen. |
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Bei der Ankunft haben
meine Leute an der Rezeption farbige Karten bekommen. Mit diesen wollen sie am Mittwoch
den ganzen Abend fort gehen und mich alleine lassen. Sie haben etwas von einem Musical und
König Ludwig gesagt, ich weiss nicht was sie damit meinten.
"Das Musical war übrigens sehr toll. Ich sah noch nie
so ein gutes Bühnenbild." Beatrice Ritter |
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Weil ich aber nicht
einen ganzen Abend alleine sein wollte, habe ich am Montag während einer Wanderung alle
meine Künste im Schnee vorgeführt. Die andern Leute haben viel gelacht, wenn ich den
Ball zuerst im Schnee eingegraben habe, bevor ich ihn meiner Meisterin zurückbrachte.
Zwei Frauen habe ich speziell lieb angesehen und mich von ihnen auch streicheln lassen.
Diese habe ich mir ausgesucht, damit ich am Mittwoch nicht alleine sein muss. Sie sind mit
mir zweimal spazieren gegangen und ich habe mir viel Mühe gegeben, um ihnen eine Freude
zu machen. Als sie mich beim zweiten Mal in mein Zimmer brachten, bin ich vor die Türe
gesessen und habe sie erst hinausgelassen, nachdem sie mit mir noch ganz lang gespielt
hatten. |
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Mein Meister ist mit
seinem "Mistral", so heisst das gelbe Tuch mit dem er in die Luft geht, in der
Nähe eines grossen Schlosses fliegen gegangen. Meine Meisterin und ich haben Füssen
angeschaut. Immer wenn meine Meisterin die Welt durch einen Kasten angeschaut hat, habe
ich ganz brav neben ihr gewartet. Nachher sind wir zum Meister gefahren, der mit vielen
andern farbigen Tüchern von einem Berg zu uns herunterkam. |
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Einmal sind wir bei
schönen Wetter ganz weit gelaufen. Meine Meister wollten nicht mehr zurück ins Hotel
laufen, ich glaube die sind schneller müde wie ich. Wir haben auf einem Platz auf ein
grosses Auto gewartet, in dem viele andere Leute sassen. Meine Meistersleute waren sehr
müde. Ich bin viel schneller im Auto gewesen wie die beiden und habe mir einen Sitz zum
Liegen ausgesucht, bis sie endlich auch kamen. |
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Tannheimertal
2003
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